reflections

Peinlicher Schmierzettel

Ich ging meiner Pflicht als Antragstellerin nach und informierte das Familiengericht über den Aufenthaltsort des Vaters - er hat sich mittlerweile ein Zimmer angemietet, in einer Pension, die durch die ortsansässige Presse bekannt ist ua. wurde letztes Jahr jemand darin ermordet. Und kurz darauf erhielt ich einen Brief als Kopie: für meine Unterlagen. HANDSCHIFTLICH, mit vielen Fehlern bestückt lehnte hier der Vater meinen Antrag auf mein alleiniges Sorgerecht ab, er habe nun einen Job und daher gute Voraussichten, sich die Sorge mit mir teilen zu können.... Sprach er mir nicht damals beim Jugendamt das Sorgerecht zu???? Schnell griff ich zum Hörer und rief bei unserem Sachbearbeiter an. Nach zwei Tagen habe ich den guten Mann auch erreicht. Er habe sich leider keine Notizen zu dieser Aussage gemacht und könne sich nicht genau erinnern, ob er dies gesagt hatte. Aber es wäre nun sowieso egal, da er schriftlich widersprochen habe. Dann werde man sich nun leider vor Gericht sehen. Ich fragte nach, was er für eine Aufgabe vor Gericht habe, da ich langsam wirklich Angst bekam, wenn er nicht mal seine wichtigen Notizen von unserem gemeinsam Gespräch zusammen hatte!!!! Er würde die aktuelle Situation zusammenfassen, dass der Vater, seitdem er ihn kennenlernte, sich bemüht, wieder Fuß zu fassen und sein Leben langsam in den Griff bekommt, da er nun schon einen Job und einen festen Wohnsitz vorzuweisen habe. Ich erinnerte ihn an den fehlenden Drogentest, die Drohanrufe von Männern, bei denen er Schulden habe und er hoffentlich nicht die Kinder mit so einem Mann spazieren gehen lassen würde! Man weiß nicht, ob er seine Schulden beglichen habe, wenn selbst ein Drogentest für 30€ zu teuer sei, ihn regelmäßig durchführen zu lassen. Was wäre, wenn ihn diese Typen mit den Kindern in der Stadt sehen? Würden diese Männer Rücksicht auf die anwesenden Kinder nehmen und mit gutem Benehmen nach ihrem Geld fragen? Wohl kaum! Ob er diese Verantwortung übernehmen könnte, die Kinder einer womöglichen Gefahr auszusetzen?? Die Antwort vom JUGENDAMT: SEINE SCHULDEN WERDE ER ANSPRECHEN, WENN ER DEMNÄCHST SICHER VORBEI KÄME, um den neuen Test vorzulegen. Ich fragte nochmals, ob er glaube, dass er ihm seinen Schuldenberg gestehen würde, mir seien seine Geldprobleme sehr gut bekannt (hatte auch Gerichtsvollzieher und Polizeibehörde vor meiner Tür, die ihn suchten, regelmäßig Post von Anwälten und Gerichten in meinem Briefkasten, da er noch meine Adresse angab und habe von mehreren Seiten seiner "Freunde" gehört, ihnen schulde er auch Geld - abgesehen von dem Haufen, den er uns geklaut oder von uns geliehen habe) Antwort des unrealistischsten Sacharbeiters, den ich erwischen konnte: er spreche mit ihm, er arbeite ja nun.

23.3.15 03:38

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