reflections

Über

Ich bin eine alleinerziehende Mutter zwei toller Jungs. Der grosse ist 6 Jahre alt und benoetigt extra Unterstuetzung und Hilfe in einigen Bereichen seiner Entwicklung. Mein "Kleiner" ist 4 Jahre und, wie ich so oft gefragt werde, "ganz normal". Vor knapp 9 Monaten entschied sich der Vater der Kinder, keinen Kontakt mehr zu ihnen haben zu wollen - mir war es recht, da es nur Probleme mit und um ihn herum gab. Seitdem versuche ich, das Sorgerecht fuer mich alleine zu beantragen, und bekomme einfach nur Steine in den Weg gelegt! Ueber manche Entscheidungen und Aussagen der Aamter und Behoerden kann man einfach nur den Kopf schuetteln und sich wundern. Aber eins nach dem anderen....

Alter: 38
 


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die Wende

Ich machte meinen ersten Fehler, kam zu spät nach Hause. Er brüllte mich an, dass es so nicht gehe und er das letzte Mal Babysitter war! Er werde nicht mehr kommen, stand auf und ging. Ich versuchte ihm auf dem Handy zu erreichen, schickte eine sms: wegen meinem Fehler sollen die Kinder nicht leiden müssen. Keine Reaktion. Die nächsten Tage nicht, die nächsten Wochen nicht. Wieder machten wir Trauerphase Nr 1 durch - weinen und vermissen. Weinen am Tage konnte ich relativ gut auffangen und trösten, weinen in der Nacht wurde manchmal etwas komplizierter. Dann kam Trauerphase Nr 2 - war ich zu böse? Immer wieder kamen neue Fragen auf, die Kinder machten sich selbst Vorwürfe, ob sie zu böse waren, weil Papa sie nicht mehr liebe. Gefolgt von Nr 3 - Mama ist an allem Schuld. Es war eine harte und schwere Zeit für die Kinder, für mich, für uns drei!

21.3.15 19:28, kommentieren

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Frieden und Ruhe

Nach einer gewissen Zeit kehrte bei uns Ruhe ein... Wir hatten unseren geregelten Tages und Wochenablauf. Nichts kam dazwischen, keiner musste warten, niemand wurde enttäuscht. Jede Woche sah wie die andere aus. Änderungen im Ablauf konnten gut und rechtzeitig besprochen werden. Es tat mir gut, ich fühlte mich erstmals frei in meiner Wohnung, hatte keinen innerlichen Druck und Stress, wie wir den unzuverlässigen Vater in unsere Woche einplanen konnen, stand weniger unter Strom etc aber was viel wichtiger war, es tat den Kindern gut!!!! Mein Wirbelwind wurde ruhiger, schaffte sich plötzlich hinzusetzen, zuzuhören und zu entspannen, seine Konzentration nahm kontinuierlich zu und der kleine öffnete sich endlich wieder, hörte auf mit den Zickereien und aus dem "wir drei oder doch vier oder wie war das" wurde zum ersten mal eine: wir drei sind eine Familie!

21.3.15 20:13, kommentieren



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